Juni ist vom Deutschen Presserat nicht beanstandet worden. Viele LGBTI-Organisationen kritisierten, dass das einzige Ziel des Beitrags sei, Hass auf queere Menschen zu erzeugen und diese zu dämonisieren. Zulässig, aber grenzwertigDer Presserat hatte Beschwerden erhalten, in denen kritisiert wurde, dass der Gastbeitrag falsche Informationen enthalte, trans Menschen diskriminiere oder auch Aufklärung als "Indoktrination" verunglimpft werde. Die Verwendung von Kampfworten gegen queere Menschen aus der rechten Szene, wie "Indoktrination" oder "Sexualisierung", hält der Presserat für zulässig, aber auch für "grenzwertig". Queere Menschen werden zwar nicht direkt erwähnt; Homosexuelle werden aber etwa als "soziale Gruppe" angesehen, wie der Presserat 2017 im Falle eines FAZ-Artikels bestätigte (queer.de berichtete).
Source: Die Welt October 05, 2022 10:09 UTC