Bei der Deutschen Börse war es Kengeter selbst, der mit dem Kauf von Aktien im Wert von 4,5 Millionen Euro patzte. Ein anderer Großaktionär, der nicht namentlich genannt werden wollte, sprach von einem Gefühl der Erleichterung, das Wort „endlich“ treffe es. Gut zwei Monate nach dem Aktiendeal machten die Deutsche Börse und die London Stock Exchange (LSE) ihre – inzwischen gescheiterten – Fusionspläne öffentlich. Das Amtsgericht meinte: Angesichts des Gewichts der Vorwürfe und der Stellung des Beschuldigten sei eine Einstellung nicht angemessen. Er muss sich nicht mehr der von Finanzaufsicht und Börsenaufsicht angekündigten Zuverlässigkeitsprüfung unterziehen.
Source: Die Welt October 26, 2017 18:00 UTC