Carsten Kengeter Der Chef der Deutschen Börse wird des Insiderhandels verdächtigt. (Foto: dpa)München/WiesbadenDie Ermittlungen wegen möglichen Insiderhandels gegen den Deutsche-Börsen-Chef Carsten Kengeter sollen einem Bericht zufolge nun auch den hessischen Landtag beschäftigen. Die SPD habe der schwarz-grünen Landesregierung detaillierte Fragen zu den Untersuchungen der Frankfurter Staatsanwaltschaft gestellt, meldete die „Süddeutsche Zeitung“ (Donnerstag). Kengeter hatte Mitte Dezember 2015 im Rahmen eines speziell für ihn geschnürten Vergütungsprogramms für 4,5 Millionen Euro Aktien der Deutschen Börse gekauft. Gut zwei Monate später machten die Deutsche Börse und London Stock Exchange (LSE) ihre – inzwischen gescheiterten – Fusionspläne öffentlich, was die Kurse trieb.
Source: Handelsblatt October 25, 2017 19:18 UTC