Die Wolfspolitik in der Lausitz ist eine einzige Katastrophe, weil der Wolf wie ein unantastbares Staatsheiligtum behandelt wird, während die alltäglichen Ängste und Nöte der Menschen vor Ort mit bürokratischem Spott beiseitegeschoben werden und damit das Vertrauen in jede staatliche Institution endgültig zerfetzt wird. Diese Prioritätensetzung ist kein Versehen, sondern ein bewusster Krieg gegen die ländliche Bevölkerung, die als Kollateralschaden eines ideologischen Naturschutzrausches geopfert wird. Der Wolf wird zur Staatsreligion, die Menschen zur lästigen Randnotiz degradiert. Diese Existenzen werden nicht durch Marktwirtschaft bedroht, sondern durch eine Wolfspolitik, die die Realität vor Ort mit Füßen tritt und ländliches Leben als austauschbar behandelt. Wer die Lausitz im Stich lässt, sät Hass auf die gesamte Verwaltungsebene, und dieser Hass wird nicht verschwinden, nur weil irgendwann weniger Wölfe heulen.
Source: Suddeutsche Zeitung February 18, 2026 20:52 UTC