Er forderte die Huthi auf, das Schiff freizugeben, sonst werde man die von den Feinden gehaltenen Häfen als "legitime militärische Ziele" betrachten. Ein Sprecher des US-Außenministeriums warnte nach dem Kapern der Rwabi, dass derlei Aktionen "internationalen Handel und regionale Sicherheit gefährden". Auch mit einem Sieg der Huthi in Marib wäre der Konflikt nicht beendet. Schon lange kämpfen im ärmsten Staat der arabischen Welt - zwei Drittel der Bevölkerung sind auf Hilfslieferungen angewiesen - nicht nur die Huthi gegen die von den Saudis unterstützten Kräfte. Saudi-Arabien und Jemen haben eine mehr als 1300 Kilometer lange gemeinsame Grenze.
Source: Suddeutsche Zeitung January 11, 2022 03:22 UTC