Was Peter Faber (Jörg Hartmann) dazu bringt, ist schwer zu sagen. Ein weiterer Fall ist gelöst, sicher, ein Kinderauge strahlt, gut, aber ausschlaggebend ist am Ende wohl doch, dass seine Kollegin Martina Bönisch (Anna Schudt) nicht mit dem russischen Multimilliardär von dannen zieht, sondern an seiner Seite bleibt. In der Hotelbar, die Martina Bönisch selbst von so manch einsamen Feierabenden kennt, schiebt er ihr eine Streichholzpackung mit Datevorschlag zu. Voller Aufregung stehen sie um einen vergitterten Käfig herum und verfolgen neorömisch geifernd den Gladiatorenkampf auf Leben und Tod. Jörg Hartmanns Faber strahlte stets etwas schicksalhaft Unwägbares, labil Geheimnisvolles aus.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 07, 2018 09:44 UTC