Die »Einbeziehung von behinderten Menschen in die Regelschulen« sei »nicht die Norm«, vielmehr betreibe der Staat »eine Politik der Absonderung«. Er beschimpfte Muñoz als »UNO-Querulanten aus Costa Rica«, der »des Deutschen keineswegs mächtig« sei und sich »um sein eigenes Land kümmern« solle. Auch bundesweit ist der Erhalt der Förderschulen bisher der zentrale behindertenpolitische Programmpunkt der AfD. Bundesvorstandsmitglied Ilka Hoffmann räumte auf dem Gewerkschaftstag ein, die Mitgliedschaft sei in der Frage der Inklusion »gespalten«; darüber müsse man künftig diskutieren. Wer befürchtet oder erhofft, mit der Inklusion werde der Kommunismus in die Schulen einziehen, der täuscht sich.
Source: Junge Welt June 27, 2017 16:50 UTC