Die „Märkische Oderzeitung“ verbreitete die Nachricht: „Stolpe für Neustart der Kreisreform: ,Augen zu und durch‘ geht nicht“. Am Mittwoch großes Staunen, weil Stolpe eine Erklärung nachschob: Er sei falsch interpretiert worden. Wo Landräte und Oberbürgermeister, selbst die mit SPD-Parteibuch, bei einer Mammutanhörung im Landtag die rot-rote Kreisreform als Irrweg geißelten. Staatskanzleichef Thomas Kralinski (SPD) signalisierte Nachbesserungen, sah sich aber bestätigt, weil Stolpe, „eine wichtige Stimme“, sich für eine Reform ausgesprochen habe. Die Abgabe von Aufgaben von Kreisen an die Städte und Gemeinden, die zweite Funktionalreform, wurde auf 2018 verschoben.
Source: Der Tagesspiegel October 25, 2017 20:15 UTC