Zum einen, weil in der Einsiedelei das Wasser knapp und Wichtigerem vorbehalten ist als der Rasur. Fieglmüller tat das nicht; als Einsiedler war er glattrasiert und zog lieber Jeans an als eine Kutte. Denn erstmals seit mehr als 350 Jahren hatten die Stadtgemeinde und die Pfarrei Saalfelden die Stelle ausgeschrieben – und zwar im Internet. Mehr als ein Dutzend davon stammten aus dem Ausland, aus Kanada, der Ukraine, Spanien, Südafrika. Einer der Einsiedler verkaufte die Eremitage und machte sich mit dem Geld aus dem Staub, ein weiterer ging regelmäßig wildern.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 01, 2017 07:07 UTC