Erst Wunschermittlung, dann EntscheidungBetreuer und Betreute sollen sich zuvor kennenlernen. Das soll verhindern, dass über den Kopf des Betreuten hinweg entschieden wird. Moritz Ernst erklärt, wie das trotzdem funktionieren kann:"Es gibt spezielle Methoden, mit denen ein Betreuer künftig die Wünsche der Betreuten ermitteln kann. Es gibt zum Beispiel eine Mappe zur Wunschermittlung des Vereins "Leben mit Behinderung" aus Hamburg, der anhand bestimmter Fragen und auch Bilder abfragt, wie die Wünsche des Betreuten aussehen. Dann gibt es die sogenannte Teilhabekiste, die das Institut für personenzentrierte Hilfen entwickelt hat."
Source: Neues Deutschland January 01, 2023 05:14 UTC