Im bundesweit ersten Strafprozess um fragwürdige Aktiendeals hat das Bonner Landgericht die Angeklagten am späten Mittwochnachmittag verurteilt. Außerdem müssen Steuerschulden von rund 14 Millionen Euro zurückgezahlt werden. Die Deals seien »ein kollektiver Griff in die Staatskasse«, sagte der Vorsitzende Richter Roland Zickler. Nutznießer sind zunächst die französische Société Générale, eine Investmentgesellschaft der Bank of New York, die Hanseatische Investmentgesellschaft und Warburg Invest. Warburg, die an den Cum-Ex-Tricks beteiligt war, muss nun 176 Millionen Euro Steuerschulden zahlen.
Source: Neues Deutschland March 19, 2020 17:26 UTC