Natürlich kann man Oper, Theater, Konzerte und Kino für verzichtbar erklären und auf dem Altar der Infektionsabwehr opfern. Die Atmosphäre "wie in einem Bahnhofswartesaal", so die Bekannten, dreifach geimpfte, schon aufgrund ihres Alters in Bezug auf Corona sehr vorsichtige Menschen. Drei Viertel der Sitze zwangsleer, Abstands-Platzierung, FFP2-Maskenpflicht während der Vorstellung, all das kommt in Bayern als Auflage für Bühnen-, Kino- und Konzertbesuche noch obendrauf - als gelte es, die Kultur zu verhindern. Fun Fact: Selbst die notorischen Huster im Parkett gibt es seit Corona nicht mehr (wahrscheinlich, weil sich keiner mehr zu husten traut). Man muss Bühnen gar nicht zu Volkshochschulen erklären, um mit gutem Grund zu fordern: Jetzt nicht noch mal ein Lockdown für die Kultur!
Source: Suddeutsche Zeitung January 04, 2022 22:45 UTC