Um doch ein bisschen Geld zu verdienen, trägt sie nun Telegramme für die Post aus. Sie haben der Solidarität mit den Kubanern viel Zeit gewidmet und konnten selber kein Geld verdienen, weil alle Veranstaltungen ausfielen, bei denen sie gedolmetscht hätten. Geld für die Kubaner haben wir über soziale Netzwerke gesammelt, und mit der Zeit boten immer mehr Menschen ihre Unterstützung an. Ein Telegramm birgt etwas Geheimnisvolles, und es stellt sich die Frage, wer überhaupt berechtigt ist, es anzunehmen. Das dauert dann eben, bis die ganz jungen Soldaten jemanden ausfindig machen, dessen Rang es ihm erlaubt, das Telegramm anzunehmen.
Source: Neues Deutschland October 23, 2020 11:03 UTC