Carlo Clemens hat die AfD-Parteijugend aus den Schlagzeilen gebracht, nun soll er der ganzen Partei in diesem Sinne helfen. Im neuen Bundesvorstand der AfD sitzt ein Repräsentant der Jungen Alternative (JA), jener Partei-Jugend, deren Äußerungen und Aktionen vor einigen Jahren schon die Aufmerksamkeit der Verfassungsschutz-Behörden weckten. Das lag auch daran, dass die anwesenden Mitglieder der Jungen Alternative ihren Infostand im Hallenfoyer und andere Beschäftigungen im Stich ließen, als es so weit war, und ihrem Anführer zujubelten. Ziel: Innerparteiliche IntegrationDie beiden Parteivorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel wollten Clemens gern in ihrer Vorstandsriege sehen, weil er ihrer Strategie innerparteilicher Integration entspricht. Gerade hat die AfD Niedersachsen dem Landesjugendverband wegen rechtsradikalen Gebarens die Anerkennung verweigert – vier Monate vor der dortigen Landtagswahl.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 20, 2022 03:54 UTC