Die Bundespolizei ist mit 14 Durchsuchungen gegen eine polnisch-syrische Großfamilie vorgegangen: Sie soll Syrer gegen Zahlung von 8000 Euro über Polen nach Deutschland eingeschleust haben. Damit habe „die Bande nach gegenwärtigem Ermittlungsstand über 300.000 Euro verdient“, teilte die Bundespolizei mit. Diese hätten nach dem Dublinverfahren ihre Asylanträge eigentlich in Polen stellen müssen, dem Land, in dem sie zuerst EU-Boden betraten. Ausgelöst wurden die Ermittlungen nach Angaben der Bundespolizei durch Berichte der Magazine „Fakt“ und „Exakt“ des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Zum Erfolg dieser Aktion konnte die Bundespolizei zunächst noch nichts sagen.
Source: Die Welt January 17, 2018 10:55 UTC