Merz mit Frühlingsgefühlen im Februar (Beijing, 26.2.2026)Am Freitag vergangener Woche käute Friedrich Merz zu China auf dem CDU-Parteitag in Stuttgart wieder, was seit Kanzler Olaf Scholz (SPD) deutsche Regierungsgrundausstattung geworden war: ein Kanonenbootweltbild. Merz dröhnte, China sei zwar ein »wichtiger Handelspartner«, weswegen er mit einer großen Wirtschaftsdelegation dorthin reise, aber: »China sieht sich heute im ausdrücklichen Gegensatz zu den USA und erhebt den Anspruch, eine neue multilaterale Ordnung zu definieren. Merz schien bis vor einer Woche der Linie von Scholz und dessen Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) zu folgen. Die Welt erläuterte: »Während deutsche Politiker seit Monaten über De-Risking sprechen, tätigen deutsche Unternehmen Rekordinvestitionen in China. 2020 belief sich das deutsche Defizit auf rund 20 Milliarden Euro.
Source: Junge Welt February 27, 2026 18:36 UTC