In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba endete am Montag die Afrika-Etappe der von Papst Franziskus ausgerufenen Weltsynode. Neun Kardinäle, 29 Bischöfe, 41 Priester und mehr als 120 Laien berieten über die Herausforderungen der Kirche auf dem Kontinent. Symbolische Schnittstelle zur PolitikBei dem Treffen betonte ein Sprecher nach dem anderen, wie wichtig es sei, sich gegenseitig zuzuhören: "Wie ein Vater will Gott, dass seine Kinder in Liebe, Frieden und Geschwisterlichkeit leben. Darin herrsche Aufholbedarf in Afrika, wie die Religionswissenschaftlerin Philomena Mwaura von der kenianischen Kenyatta-Universität berichtet: "Klerikalismus ist in Afrikas Kirche immer noch vorherrschend. Dieser Teil der Pastoralarbeit dürfte - bei einem Blick nach Afrika - die Verantwortlichen der Weltsynode noch länger beschäftigen.
Source: Die Welt March 09, 2023 06:21 UTC