Bei der Silvesterparty am Brandenburger Tor wollte ein privater Sicherheitsdienst einen islamistischen Gefährder und einen rechtsextremistischen Gewalttäter einsetzen. Das geht aus dem internen und vertraulichen Bericht der Polizei Berlin zum Silvestereinsatz hervor, der dem Tagesspiegel vorliegt. Demnach hatte die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamts 500 Personen wegen der Großveranstaltung einer Zuverlässigkeitsüberprüfung unterzogen. Den vierten Mann fand die Polizei dann erst Silvester am Brandenburg Tor, Beamte setzten dort das Verbot durch. Die anderen drei ausgeschlossenen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes waren durch „zum Teil sehr aktuell begangene“ Delikte und Hinweise aufgefallen.
Source: Der Tagesspiegel January 10, 2023 07:28 UTC