„Was, da wohnt jemand?“, ruft eine Frau im Vorbeigehen, als sie einen Mann in das Haus in der Wartenbergstraße 22 gehen sieht. Zusammen mit fünf anderen hat der 34-Jährige die „Wartenburg“ für 55.000 Euro gekauft. „Daher gehe ich von keinem Bestandsschutz aus, weder für Wohnen noch für Büros.“„Wir haben ein Wohnhaus gekauft“Das sieht Riechelmann anders: Er und seine Freunde haben das Haus aus privater Hand gekauft. Vom Dach der Wartenburg aus kann man sehen, dass ein Nachbar Hühner und ein Schwein hält. Riechelmann und seine Mitstreiter wollen ihre Wartenburg trotz allem weiter ausbauen und notfalls nur als Gewerbe nutzen.
Source: Der Tagesspiegel October 07, 2018 16:30 UTC