Der Chef der Charité warnt, Berlin sei nicht ausreichend für einen Terroranschlag mit vielen Verletzten gerüstet. AnzeigeKarl Max Einhäupl, der Vorstandsvorsitzende der Berliner Charité, hat sich dafür ausgesprochen, die Hauptstadt besser auf mögliche Terroranschläge mit vielen Schwerverletzten vorzubereiten. Charité bunkert Kapazitäten für NotfälleGegenwärtig verhandelt die Charité mit dem Land Berlin darüber, die Kapazitäten für Intensivmedizin aufzustocken, um nach möglichen Anschlägen viele Intensivpatienten versorgen zu können. „Die Apparate werden dann irgendwo deponiert, wo die Charité, Vivantes und andere Kliniken in Notfällen darauf zugreifen können. „Das kostet ein Heidengeld.“ Die Charité ist eine der größten Universitätskliniken Europas und mit 16.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber Berlins.
Source: Die Welt November 06, 2016 06:43 UTC