Das sei „das persönliche Vorrecht des Ministerpräsidenten Markus Söder„ – welchem Seehofer in inniger Feindschaft verbunden ist. Der anhaltende Zwist zwischen Seehofer und Söder spiegelt die große Nervosität in der CSU wider. Die über Jahrzehnte unangefochten dominierende Kraft in Bayern hat zuletzt massiv in der Gunst der Wählerinnen und Wähler verloren. Schon stellt man sich in Bayern die Frage, was passiert, wenn Seehofer am kommenden Sonntag eine bittere Niederlage einräumen muss. „Gegenwärtig wende ich meine ganze Kraft auf, unsere Partei zusammenzuhalten und unserem Kandidaten Markus Söder jede Unterstützung zuteilwerden zu lassen.“
Source: Handelsblatt October 07, 2018 15:33 UTC