Nach Pleite gegen Gladbach : Bei Bayern ist es Zeit für Blut-und-Tränen-WorteMartialischer geht es kaum: Bayern-Präsident Uli Hoeneß erhöht nach anfänglichem Schweigen nach der Niederlage gegen Mönchengladbach schnell die Schlagzahl – und verteidigt im Kampf um gewichtige Worte Trainer Niko Kovac. Mia mog mia: Auf dem Oktoberfest posieren Bayern-Trainer Kovac und Vorstandschef Rummenigge vor einem Lebkuchenherz. Bild: ReutersMartialischer geht es kaum: Uli Hoeneß hat Bayern Münchens unter Druck stehenden Trainer Niko Kovac nochmals in typisch deftiger Manier das Vertrauen ausgesprochen. „Ich werde Niko Kovac verteidigen bis aufs Blut“, sagte der 66 Jahre alte Präsident des kriselnden Fußball-Rekordmeisters im kicker und versicherte entgegen anderer Eindrücke entschieden: „Bei uns herrscht die totale Ruhe.“Hoeneß versuchte auch, seine kontrovers diskutierte Aussage zur großen Rotation unter Kovac zu entschärfen. Nun meinte Hoeneß, er habe bei dieser Äußerung „nicht eine Sekunde daran gedacht“, Kovac zu schwächen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 08, 2018 07:06 UTC