Spanien gilt generell als Einfallstor für den europäischen Drogenhandel; über Galizien kommt Kokain aus Lateinamerika ins Land, über Südspanien Haschisch aus Nordafrika. Davon können die Architekt*innen Carmela Torró Micó und Rafael Gómez-Moriana ein Lied singen. Torró Micó und Gómez-Moriana haben sich, unterstützt von Acció Raval, mit ihren Nachbar*innen zusammengeschlossen, um auf kreative Weise gegen die Zustände zu protestieren. »Wir hatten beispielsweise hustende Menschen im Treppenhaus«, sagt Carmela Torró Micó, einem Treppenhaus, das so eng ist, dass es fast unmöglich ist, aneinander vorbeizugehen, ohne sich zu berühren. In Barcelona gibt es einen Drogendruckraum, den Sala Baluard, der sich im südlichen Raval in Laufnähe zu den Ramblas befindet.
Source: Neues Deutschland October 25, 2020 14:48 UTC