Mit einer einzelnen Flasche hat ein Getränkehändler an einem manipulierten Pfandautomaten mehr als 44 000 Euro ergaunert. Das Kölner Amtsgericht verurteilte den geständigen Mann wegen gewerbsmäßigen Betrugs zu einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch bestätigte. So konnte er dieselbe Flasche immer wieder neu einstecken und das Pfand einlesen lassen - insgesamt schätzungsweise fast 180 000 Mal. Mit der Zeit kam auf diese Weise eine Summe von 44 362,75 Euro zusammen. Der Deutschen Pfandsystem GmbH, die den Pfandausgleich zwischen den am System beteiligten Unternehmen organisiert, war der Betrug den Berichten zufolge nicht aufgefallen.
Source: Der Tagesspiegel November 17, 2016 08:55 UTC