Die sogenannte Schutzquote – also der Anteil der Flüchtlinge, die ein wie auch immer geartetes, zumindest vorübergehendes Bleiberecht bekommen – lag 2017 nur noch bei 43 Prozent. Zwar werde mittlerweile direkt in den Ankunftszentren die Sprachkompetenz überprüft, sagte die BAMF-Chefin. In diesem Zusammenhang verteidigte er auch den in den Sondierungen zwischen Union und SPD gefundenen Kompromiss zum Familiennachzug. Außerdem hofft er, dass sie eine „psychologische Wirkung“ auf Flüchtlinge entfalten, die sich erst noch auf den Weg machen wollen. Cordt erhofft sich Fortschritte vor allem durch die enge Zusammenarbeit zwischen ihrer Behörde und der Bundesagentur für Arbeit, Ausländerbehörden und anderen Ämtern.
Source: Handelsblatt January 16, 2018 12:55 UTC