„Aus Sicht der Krebsprävention ist ein Verzicht auf Alkohol vorzuziehen“, empfiehlt die WHO. Hätten sie diese in die Auswertung miteinbezogen, zeigte sich, dass moderates Trinken mitunter weniger gesundheitsgefährdend ist als der Verzicht auf Alkohol. Diese Ansicht führt zu einem Aufschrei unter den Alkoholgegnern, die recht monoton darauf hinweisen, dass Alkohol ein Zellgift sei. Ab einer bestimmten Promillegrenze baut die Leber den Alkohol nicht mehr komplett ab, sodass sich schädliche Fettsäuren in dem Organ ablagern. Weniger dramatisch ist diese Zahl: Dann steigt das absolute Risiko um 0,004, bei zwei Drinks um 0,063 Prozent.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 05, 2026 17:04 UTC