Die große Beteiligung an der ersten Warnstreikkundgebung der studentischen Hilfskräfte (SHKs) in der Hauptstadt scheint ihn in seinem Optimismus zu bestätigen. Zahlreiche Teilnehmer sind in Streikwesten von Verdi und GEW erschienen, die Fahnen der Beschäftigtenorganisationen prägen das Bild der Versammlung. Seit 2001 jedoch wurden die Löhne nicht mehr erhöht – ungeachtet der steigenden Lebenshaltungskosten und eines rasanten Anstiegs der Mieten in der Hauptstadt. Aufgrund der Blockadehaltung der »Arbeitgeber« hatte das Aktionsbündnis den Gewerkschaften schließlich empfohlen, den Tarifvertrag zu kündigen und die Einleitung von Streikmaßnahmen zu ermöglichen. Eine Versammlung an der Freien Universität (FU) solidarisierte sich am Dienstag mit den Streikenden der Metall- und Elektroindustrie.
Source: Junge Welt January 17, 2018 17:07 UTC