Das Kompetenz-Gerangel zweier Insolvenzverwalter hat den Verkauf von Niki an die britische Airline-Holding IAG gefährdet. (Foto: Reuters) Niki-MaschineFrankfurtKooperation statt Konfrontation: Ulla Reisch, neu berufene Insolvenzverwalterin für Niki in Österreich, und Lucas Flöther, der vorläufige Insolvenzverwalter in Deutschland, wollen den juristischen Streit um die Zuständigkeit für die insolvente Air Berlin-Tochter, auf dem kurzen Dienstweg umgehen. Der Plan der beiden Verwalter: In einem ersten Schritt wird Reisch wie vom Landesgericht in Österreich gefordert, die der IAG unterlegenen Bieter zu einem neuen Angebot auffordern. Er hat eine Offerte angekündigt, müsste für einen Zuschlag aber mehr als jene 36,5 Millionen Euro zahlen, die IAG zu zahlen bereit ist. Die von der IAG dafür zur Verfügung gestellten 16,5 Millionen Euro reichen nur für wenige Wochen.
Source: Handelsblatt January 16, 2018 11:11 UTC