„Ich wollte es mit ihr gemeinsam machen, und sie hätte für ein Quartett zwei westdeutsche Spitzenkandidaten benennen können“, sagte Gauland. Allerdings warf Gauland Petry vor, er habe ihr die Hand ausgestreckt, doch „sie hat sie ausgeschlagen“. Ein zweiter von Petry vorgelegter Leitantrag war zuvor allerdings laut einem Bericht des „Stern“ in der AfD auf Widerstand gestoßen. Die Vertreter von zwölf von 13 Landesverbänden sprachen sich demnach gegen die Vorlage aus, mit der Petry die AfD auf „den realpolitischen Weg einer bürgerlichen Volkspartei“ festlegen wolle. Er nannte die von Petry vorgenommene Einteilung in Realpolitiker und Fundamentalisten „konstruiert und keineswegs stimmig“.
Source: Die Welt April 08, 2017 14:48 UTC