Foto: dpa/Carsten KoallVor dem Ausbruch der Corona-Krise gingen in mehreren deutschen Städten Kurd*innen und verschiedenen linke Gruppen für die Freiheit des seit 21 Jahren inhaftierten PKK-Mitbegründers Abdullah Öcalan auf die Straße. Unter ihnen ist der Theoretiker und Mitbegründer der Kurdischen Arbeiter*innenpartei PKK, Abdullah Öcalan. »Er wird nicht nur eingesperrt, sondern seit 21 Jahren jeglicher Menschenrechte beraubt.« Die Bedingungen, unter denen Öcalan auf İmralı festgehalten wird, werden von verschiedenen Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert. Bevor der PKK-Mitbegründer vor 21 Jahren von Geheimdienstlern in Kenia verschleppt wurde, hatte er auch in verschiedenen europäischen Ländern politisches Asyl beantragt. Auch Deutschland wollte Öcalan damals nicht aufnehmen, obwohl ihm in der Türkei die Todesstrafe drohte.
Source: Neues Deutschland March 20, 2020 13:41 UTC