Wie sie genau ausschaut, zeigt derzeit das Festival »Schlaflose Nächte - Burkina Faso zwischen Kultur und Revolution« in den Spielorten des Hebbel am Ufer. Dabei spürt man, mit wie heißem Herzen die Tänzer und Schauspieler agieren. In einem ausgiebigen Zeremoniell legen sie rote Tücher als zweiten, kunstvoll verknoteten Slip an, ehe sie zu Gesang sportiv kämpferische Formation einnehmen. In ihm kommt es zu Zweierkämpfen, bei denen der Gegner am Gürtel gepackt und zu Boden geworfen werden muss. Ein Blumen-Hippie wird entblättert, eine Frau misshandelt - Gewalt, wie sie sich in instabilen, gesetzfreien Zonen überall ereignet.
Source: Neues Deutschland November 17, 2016 17:36 UTC