Derzeit steht Alfred Brendel, 1931 in Wiesenberg (Nordmähren) geboren, an zehn Tagen im Fokus - er, der große Pianist des 20., frühen 21. Unter ihnen Francesco Piemontesi am Freitag mit dem Solopart in Beethovens Klavierkonzert Nr. Das Gedicht »Kein Wunderkind« spielt auf einen Pianisten an, der mit 97 spielt, als wäre er ein zehnjähriges Kind. Im ersten Konzert musizierten die »Quatuor Hermés« Schuberts »Der Tod und das Mädchen« d-moll, so geister- wie traumhaft, ernst und voller Elan. Keinen Deut geringer das vorletzte mit dem »Merel Quartett«, das Beethovens B-Dur-Quartett op.
Source: Neues Deutschland May 01, 2017 19:30 UTC