Geregelt werden sollten „massive verbale Entgleisungen mit ganz starker sexueller Konnotation, wo es auch darum geht, zu zeigen, ich bin stärker als du, und ich kann dich unterwerfen“. Es gehe ihr nicht um „irgendwie schiefgelaufene Komplimente“, wo man mit den Augen rolle und sich denke „Na ja“, sagte Hubig. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat angekündigt, noch vor der Sommerpause einen Gesetzentwurf zur Ahndung verbaler sexueller Belästigungen vorzulegen. Verbale sexuelle Übergriffe fallen nicht unter die bestehenden Straftatbestände der sexuellen Belästigung, solange keine körperliche Berührung oder eine Beleidigung erfolgt. Der Zeitplan sieht vor, dass der Gesetzentwurf noch vor der parlamentarischen Sommerpause dem Kabinett vorgelegt wird.
Source: Die Welt April 10, 2026 15:07 UTC