Wenn am Freitag mit „Requiem“ der neueste Teil von „Resident Evil“ erscheint, dann haben sich die treuen Anhänger vorher schon ordentlich im Internet gespoilert. „Resident Evil“ ist ein Paradebeispiel dafür, was in der Kunst als „Camp“ bezeichnet wird: Etwas ist so unglaublich schlecht, dass es schon wieder gut ist. Resident Evil Requiem ist wie Frankensteins MonsterDoch das Alter hat auch Nachteile. In diesem Sinne ist „Requiem“ wie eine Variation von Frankensteins Monster, zusammengeflickt aus Versatzstücken, schaurig und doch irgendwie faszinierend. Wenn es im gleichen Tempo weitergeht wie in den ersten 30 Jahren „Resident Evil“-Geschichte, dann gibt es bis Mitte des Jahrhunderts Dutzende neue Teile, Remakes, Spin-offs und Filmableger.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 27, 2026 07:07 UTC