Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat Rache als „legitimes Recht und Pflicht“ Teherans bezeichnet. Die Tötung von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei sei eine „Kriegserklärung an Muslime“, erklärte Peseschkian. Der iranische Präsident soll das Land nach Chameneis Tod als Teil eines dreiköpfigen Rates vorübergehend führen. Die Verantwortung für die Übergangsphase liege bei Peseschkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi und einem Mitglied des Wächterrats, erklärte ein Berater des getöteten Chameneis iranischen Nachrichtenagenturen zufolge. Das Trio soll die Aufgaben Chameneis übernehmen, bis der sogenannte Expertenrat, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen, einen Nachfolger benennt.
Source: Der Tagesspiegel March 01, 2026 13:24 UTC