Da ist einerseits der zuletzt immer wieder intern kritisierte CDU-Chef und Kanzler Friedrich Merz, der fürs Erste keinen innerparteilichen Aufruhr mehr befürchten muss. Endlich mal wieder ein Gewinner im Konrad-Adenauer-Haus: CDU-Chef Friedrich Merz (rechts) und seine Stellvertreterin Karin Prien (Mitte) begrüßten am Montag den Mainzer Wahlsieger Gordon Schnieder in Berlin. Schon vor der Wahl haben sich die Koalitionspartner in die Hand versprochen, unabhängig vom Ausgang der Landtagswahl in Berlin nun große Reformschritte zu gehen. Die Terminankündigung der SPD widerlegte am Montag das von der „Bild“ in die Welt gesetzte Gerücht, es solle gleich am Montag zum großen Reformgipfel der SPD-Chefs mit Kanzler Merz kommen. Denn die von Kanzler Merz auch am Montag wieder bemühte „Work-Life-Balance“, die im Zuge einer nationalen „Kraftanstrengung“ verändert werden müsse, sei „nicht der sozialdemokratische Reformbegriff“, den er sich vorstellt.
Source: Der Tagesspiegel March 23, 2026 19:52 UTC