SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hatte unlängst einen gesetzlichen Anspruch auf einen zeitnahen Termin verlangt und drei Wochen als angemessene Frist genannt. Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hat dies nun vehement zurückgewiesen und als „sozialistische Regelungswut“ bezeichnet. „Das ist schlicht Bullshit“, sagte der KBV-Chef unter Verweis auf eine Formulierung von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Die medizinische Notwendigkeit müsse die Terminvergabe bestimmen und nicht willkürlich mit Blick auf die Wähler gesetzte Fristen, sagte Gassen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Hier gelangen Sie direkt zur Diskussion mit Tagesspiegel-Nutzer Hotte80Große Mehrheit der Patienten könne warten, so GassenDiese Patienten müssten innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen behandelt werden.
Source: Der Tagesspiegel April 06, 2026 08:48 UTC