Die ostdeutschen Länder haben für die Zusatz- und Sonderrenten der DDR im vergangenen Jahr rund 2,5 Milliarden Euro aufgebracht. „Rentenrecht ist Bundesrecht.“ Die Ostländer dürften nicht länger „überproportional belastet werden, um Konstruktionsfehler im Einigungsvertrag zu korrigieren“. Ampel-Koalition hat Thema DDR-Renten im BlickDie Kosten bei der Zusatzversorgung übernahmen zunächst zu 60 Prozent die ostdeutschen Länder und zu 40 Prozent der Bund. Dadurch ist die Gesamtbelastung der Ost-Länder 2021 im Vergleich zu den Vorjahren etwas gesunken. Während 2020 noch rund 2,9 Milliarden Euro fällig wurden, waren es 2021 rund 400 Millionen Euro weniger.
Source: Der Tagesspiegel June 12, 2022 15:41 UTC