»Feminista, Baby!« in den Kammerspielen des Deutschen Theaters schließt dabei auch an »Capitalista, Baby!« an. Aber war es nun ernst gemeint mit der Vernichtung oder spielt die Autorin mit Klischees vom Mann (Macht! ), die sie nun eins zu eins auf die Frau überträgt? Dort macht Andreas Sprechtl die Begleitmusik zum Manifest und zu Christiane Rösinger, die einst die feministischen Lassie Singers gründete und nun live traurige Songs über das Altern und das damit verbundene Unsichtbar-Werden singt. Maßlose Militanz macht nun mal ungeheuren Spaß - solange, bis man selbst die Kugeln abbekommt, die ein Fanatiker abschießt.
Source: Neues Deutschland October 27, 2017 13:52 UTC