Doch nicht nur die Zahl der abgegebenen Hunde macht den Tierschützern zu schaffen, sondern auch deren Verhaltensweisen. «Was aktuell besondere Schwierigkeiten bereitet, ist, dass es sich um viele verhaltensauffällige Tiere handelt», sagte der Landesverbandsvorsitzende Andreas Lindig. Viele Familien hätten sich in Pandemie-Zeiten Tiere zugelegt, ohne sich groß darüber Gedanken zu machen, was das langfristig bedeute. Verschärft worden seien die Probleme dadurch, dass sie auch von Hundehändlern aus dem Internet gekauft wurden, die die Tiere nicht mehr zurücknähmen. Guldner: «Jetzt merken sie, dass solch ein Hund auch Zeit und Geld und Auslastung braucht.»
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 13, 2022 04:42 UTC