Sie lehnen die geplante Fusion ihres Unternehmens mit Deutschlands Hapag-Lloyd – am Sonntag angekündigt, am Montag überraschend unterschrieben – ab, weil sie um ihre Existenzen fürchten. In den Folgetagen hat der Arbeitskampf bereits auf die Seehäfen von Haifa und Aschdod übergegriffen, mehrere Schiffe der Reederei liegen vor Anker oder am Kai und warten – bislang vergeblich – auf Abfertigung. Um dies aber abzusichern, haben Zim und Hapag-Lloyd sich anscheinend einen Trick ausgedacht. Das soll »die globale maritime Konnektivität für den Staat Israel stärken und sichern«, zugleich aber »nahtlos mit dem globalen Netzwerk von Hapag-Lloyd« verbunden bleiben. Wie die aber auf eine Reederei reagieren, die derart eng mit Israel kooperiert, bleibt abzuwarten.

February 19, 2026 18:33 UTC

Der Onlineversandhändler Otto plant, knapp 460 Vollzeitstellen zu vernichten, vor allem am Standort Hamburg. Größere Veränderungen seien im Marketing, im Controlling sowie in den Techbereichen vorgesehen, teilte das Unternehmen auf Anfrage laut dpa-Bericht vom Mittwoch abend mit. Die Entscheidung sei »das Ergebnis mehrmonatiger, konstruktiver Verhandlungen mit dem Otto-Betriebsrat«. Die jährliche Kostenbasis solle bis zum Geschäftsjahr 2027/28 um 110 Millionen Euro auf dann 500 Millionen Euro gedrückt werden. Ein Wechsel in eine Transfergesellschaft sei möglich.

February 19, 2026 18:33 UTC

Nach der Absetzung von José Jerí hat der Kongress in Peru José María Balcázar zum geschäftsführenden Staatschef gewählt. Der Kandidat der linken Partei Perú Libre wird die Regierungsgeschäfte bis Juli führen, wenn der Sieger der nächsten Präsidentenwahl (April) sein Amt antritt.

February 19, 2026 18:33 UTC

IMAGO/IPON Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft den Wirkstoff als »wahrscheinlich krebserregend beim Menschen« einDas möglicherweise krebserregende Herbizid Glyphosat wird in den USA gesetzlich als unverzichtbar für die Ernährungssicherheit und für militärische Zwecke erklärt. Das schon lange umstrittene Herbizid spiele eine »entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung des landwirtschaftlichen Vorsprungs der USA«, wurde dort der Präsident zitiert. Doch neben der möglichen krebserregenden Wirkung beim Menschen ist Glyphosat nach Einschätzung von Umweltschützern hochgefährlich für Böden, Grundwasser und die Artenvielfalt. Der geschlossene Vergleich soll Mittel für die Kläger bereitstellen, die nicht unter das für den Sommer erwartete Urteil fallen würden. Schließlich erfährt Bayer nun auch noch erheblichen Rückenwind durch den präsidialen Beschluss, Glyphosat in den »Defense Production Act« aufzunehmen.

February 19, 2026 18:33 UTC

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February 19, 2026 18:33 UTC





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February 19, 2026 18:33 UTC

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February 19, 2026 18:33 UTC

Die BRD zieht weitere Soldaten aus dem Nordirak ab, berichtete der Spiegel am Donnerstag. Aufgrund der Sorgen um einen US-Angriff gegen Teheran hat die Bundeswehr erneut eine zweistellige Zahl Soldaten, die sich im Rahmen der NATO-Mission zum Aufbau der irakischen Armee im Land befinden, auf einen Luftwaffenstützpunkt im benachbarten Jordanien verlegt. In einem vertraulichen Lagebericht der Bundeswehr heißt es dem Spiegel zufolge, dass durch die gemeinsame Nutzung von Stützpunkten mit US-Streitkräften eine »mittelbare Gefährdung« für Truppen der Bundeswehr bei einem möglichen US-Angriff gegen den Iran bestehe.

February 19, 2026 18:33 UTC

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February 19, 2026 18:33 UTC

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February 19, 2026 18:33 UTC

Wenn es nach Minister Poseck gehe, solle die Polizei nun „Abschiebungen konsequent mit weitreichenden neuen Befugnissen umsetzen“, sagte der GdP-Vorsitzende Jochen Kopelke am Donnerstag den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). „Weil Ausländerbehörden ihrer Pflicht und Aufgabe nicht nachkommen, soll die Polizei Ausreisepflichtige orten, observieren und festnehmen“, sagte Kopelke. Die Polizei solle also die „perfide Menschenjagd“ der US-Behörde ICE abgucken und auch so auftreten. Es solle „möglich sein, technische Möglichkeiten zu nutzen, um Ausreisepflichtige, die sich einer Abschiebemaßnahme entziehen, zu orten“, erklärte Poseck. Die Polizeigewerkschaft wies solch ein Aufgabengebiet zurück: Die Polizei sei zur Abwehr von Gefahren und zur Bekämpfung der Kriminalität da.

February 19, 2026 18:31 UTC

Dieses Gerichtsurteil mache „sprachlos“, erklärte Italiens offenkundig aufgebrachte Premierministerin Giorgia Meloni, fand aber dennoch Worte zu der Entscheidung eines Gerichts im sizilianischen Palermo. Ob es Aufgabe der Richter sei, jene zu belohnen, die sich rühmen, das Gesetz nicht zu respektieren, fragte sie in einem Video. Das Gericht hatte am Mittwoch zuvor geurteilt, dass der deutschen Seenotrettungsorganisation Sea-Watch 76 000 Euro Entschädigung zustehen vom italienischen Transportministerium, dem Innenministerium und der Staatsanwaltschaft Agrigent auf Sizilien. Sie müssen zudem Gerichtskosten in Höhe von 14 000 Euro tragen.

February 19, 2026 18:29 UTC

William Shakespeare macht es sich einfach und (nach fünf Akten) kurzen Prozess: Richmond sticht hinter der Bühne den vielfachen Mörder Richard III. Vergeblich hatte der „Bluthund“ nach der verlorenen Schlacht gebettelt, wollte sein Königreich drangeben für ein Pferd, er war verloren, seine zahlreichen Verbrechen, die ihm auf den Thron verholfen hatten, rächten sich zum guten Schluss doch.

February 19, 2026 18:21 UTC

Donald Trumps Friedensrat kommt in Washington zur ersten Sitzung zusammen. Das wurde in Berlin vor der am Donnerstag geplanten Sitzung in der US-Hauptstadt Washington aus dem Auswärtigen Amt bekannt. Offiziell hat Deutschland das Angebot von Trump zur Teilnahme an dem auf dessen Person zugeschnittenen Friedensrat nicht angenommen. AnzeigeTrump hatte angekündigt, er wolle mit dem von ihm initiierten Friedensrat ein Milliardenpaket an humanitärer und Wiederaufbau-Hilfe für den Gaza-Streifen vorstellen. Trump hatte den sogenannten Friedensrat beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Alpenort Davos vor einem Monat gegründet und hat selbst den Vorsitz inne.

February 19, 2026 18:10 UTC

Epstein-Skandal : König Charles äußert sich zur Andrew-Festnahme Der britische König hat in einem Schreiben auf die Festnahme seines jüngeren Bruders Andrew Mountbatten-Windsor reagiert. „Ich möchte es ganz klar sagen: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen“, so König Charles III. 19.02.2026 - 17:39 Uhr

February 19, 2026 18:09 UTC