Mose 15 verhießene Land vom Euphrat bis zum Nil, wie uns Mike Huckabee, US-Botschafter in Israel, in Interviews klarmacht. Zwar liegt Europa ihnen noch zu Füßen, als Waffenkundin und Schlachtfeld, aber die leckeren Rohstoffe lagern nun einmal jenseits davon. Romantisch!« Hier was Leckeres vom Schwarzmarkt:Pasta al Pesto di Aglio OrsinoFrischen Bärlauch waschen und grob hacken. 200 g davon mit 100 g geriebenem Parmesan, 100 g Pinienkernen, 200 ml Olivenöl und einer Prise Salz in einem Mixer zu einer cremigen Paste verarbeiten. 500 g Pasta nach Wahl kochen, abgießen und mit dem Bärlauchpesto vermengen.

February 27, 2026 18:36 UTC

Chinas Aufstieg sei kein plötzliches Phänomen, sondern der Höhepunkt einer wohlüberlegten Strategie. Der britische Economist veröffentlichte 2025 einen Artikel mit der Schlagzeile »Wie China cool wurde«. Das stärkt Beijings Softpower«: »Dieser Artikel erreicht Sie möglicherweise zu einem sehr chinesischen Zeitpunkt in Ihrem Leben. Der Korrespondent nennt einige gewinnträchtige Beispiele: die »Labubu«-Puppe, seit Juli 2025 mit eigenem Laden in Berlin. Das erwähnt Benninghoff nicht, sondern: »In den digitalen Tunneln ­Chinas erscheint der Westen als Problemfall, oft mit einem Blick auf den Alltag: von dreckigen Berliner Straßen bis zu Fragen der persönlichen Sicherheit.

February 27, 2026 18:36 UTC

IMAGO/teutopress Zeit: Bundespräsidentin? Den Zorn, Göttin, singe. Nicht zugehört hat Juli Zeh, die lieber nicht ergangenen Rufen folgt. »Atypisch« sei sie nämlich, täuscht Zeh sich über Zeh, und die mutige Stilistin in ihr fügt hinzu: Eine Frau als Präsidentin wäre »superzeitgemäß«. Soziologisch repräsentiert Zeh zudem jene Kohorte berufsschreibender Upper-Class-Kids, die sich vermöge elterlicher Netzwerke und hinreichender Knete etablieren konnten.

February 27, 2026 18:36 UTC

Merz mit Frühlingsgefühlen im Februar (Beijing, 26.2.2026)Am Freitag vergangener Woche käute Friedrich Merz zu China auf dem CDU-Parteitag in Stuttgart wieder, was seit Kanzler Olaf Scholz (SPD) deutsche Regierungsgrundausstattung geworden war: ein Kanonenbootweltbild. Merz dröhnte, China sei zwar ein »wichtiger Handelspartner«, weswegen er mit einer großen Wirtschaftsdelegation dorthin reise, aber: »China sieht sich heute im ausdrücklichen Gegensatz zu den USA und erhebt den Anspruch, eine neue multilaterale Ordnung zu definieren. Merz schien bis vor einer Woche der Linie von Scholz und dessen Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) zu folgen. Die Welt erläuterte: »Während deutsche Politiker seit Monaten über De-Risking sprechen, tätigen deutsche Unternehmen Rekordinvestitionen in China. 2020 belief sich das deutsche Defizit auf rund 20 Milliarden Euro.

February 27, 2026 18:36 UTC

Es dürften sich auch künftig mittels Gesetzen und Arbeitsverträgen Festivalmitarbeiter nicht auf die Regierungslinie verpflichten lassen. Denn spätestens das Ausbleiben der verschiedentlich geforderten Stellungnahme der Berlinale zum Gazakrieg sollte bewusst gemacht haben: Das Selbstbild ist zum guten Teil Selbstbetrug. Wenn die Regierung die Berlinale mittelfristig dazu nötigen würde, explizit oder implizit den Nimbus des »Politischen« aufzugeben, könnte das freilich einen Pyrrhussieg bedeuten. Die Sätze, die in den zitierten Solidaritätsadressen jeweils auf die Behauptung einer politischen Tradition folgen, beschreiben nämlich keine Besonderheit der Berlinale. Und dass man – im Verbund mit der Berlinale, die »No Other Land« zeigte, – dem Kino im Angesicht der Einseitigkeit westlicher Medienberichterstattung zum Nahostkonflikt tatsächlich eine Funktion verlieh, die ihm niemand mehr zutrauen mochte: nämlich Gegenöffentlichkeit zu schaffen.

February 27, 2026 18:36 UTC





Foto: Angelina Katsanis/FR172095 AP/AP/dpa Autokorso mit Bill Clinton nähert sich dem Chappaqua Performing Arts Center, wo der frühere US-Präsident im Rahmen einer Untersuchung des Kongresses aussagen sollWashington. Der frühere US-Präsident Bill Clinton bestreitet jegliches Wissen über die kriminellen Machenschaften ⁠des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. In einer vorbereiteten Erklärung ‌betonte er, er wäre niemals in Epsteins Flugzeug gestiegen, hätte er von dessen ‌mutmaßlichem Sexhandel mit Minderjährigen gewusst. Der Ausschussvorsitzende James Comer hatte Clinton und seine Frau, die frühere Außenministerin Hillary Clinton, unter Androhung einer Anklage wegen Missachtung des Kongresses zur Aussage ‌gezwungen. Bill ⁠Clinton nutzte in den frühen 2000er Jahren nach ‌seiner Amtszeit mehrfach Epsteins Privatflugzeug.

February 27, 2026 18:36 UTC

Februar fand in Göttingen die erste bundesweite Konferenz der Initiative »Schulstreik gegen die Wehrpflicht« statt. Finanziell wurde das Ganze durch Spenden der Teilnehmer, von Gewerkschaftsjugenden und durch privates Vorstrecken der Mittel aus dem Streikkomitee gestemmt. Ein zentraler Schluss ist, dass die Streikkomitees noch tiefer direkt in den einzelnen Schulen verankert sein müssen. März wurde auf der Konferenz eine gemeinsame Resolution verabschiedet, auf die sich Vertreter aus über 60 Städten geeinigt haben. Unsere Kernforderungen sind: »Bundeswehr raus aus Schulen«, die Einführung einer flächendeckenden Kriegsdienstverweigerungsberatung für Abschlussjahrgänge und der Ausbau von Streikkomitees an jeder Schule.

February 27, 2026 18:35 UTC

Doch unter den Bewohnern breitet sich eine wachsende Besorgnis aus, da sie nicht wissen, wie lange sie noch hierbleiben können. Der Grund für diese Angst liegt nur wenige Kilometer entfernt: Inmitten der weißen Weite der salzigen Ebene von Uyuni – der größten Salzwüste der Welt – steht eine riesige Lithiumindustrieanlage. Zusammen mit den angrenzenden Regionen Argentiniens und Chiles bildet die Salzwüste von Uyuni das sogenannte »Lithiumdreieck«. Claudia Morales/REUTERS Protest vor dem Parlament in La Paz gegen den Lithiumabbau (13.2.2025)Nelson besitzt etwa 150 Lamas. Diese Undurchsichtigkeit, so argumentiert sie, erstreckt sich auch auf andere Akteure, die die Reserven der Salzwüste von Uyuni erschließen wollen.

February 27, 2026 18:35 UTC

Sie wirft ein Schlaglicht auf die Fähigkeit der Lohnabhängigen, dem Kapital ihre Bedingungen für den Verkauf der Arbeitskraft aufzuzwingen. Zu gespalten ist die Klasse: auch in Männer und Frauen, wobei letztere wegen des von Staat und Kapital nutzbar gemachten Patriarchats nach wie vor den kürzeren ziehen. Derweil haben ihre Ausbeuter aber die Preise für allerhand Lebensmittel erhöht, so dass eine durchschnittliche Existenz 2,2 Prozent teurer wurde. 5,8 Prozent über 27 Monate lautete die Einigung, die man angesichts vermeintlich leerer Staatskassen öffentlich »als ›vernünftig‹ und ›verantwortlich‹« darstelle. Gleichzeitig ist die Zahl der Milliardäre um 50 Prozent gestiegen.« Wie der DGB fordert er »einen höheren Mindestlohn und echte Entgelttransparenz«.

February 27, 2026 18:35 UTC

Saifullah Zahir/AP/dpa Die afghanischen Taliban sind nicht gut ausgerüstet, aber erfahren im Kampf gegen überlegene Gegner (Ghulam Khan, 26.2.2026)Der Konflikt zwischen Afghanistan und Pakistan hat sich gefährlich ausgeweitet. »Unsere Geduld ist am Ende«, schrieb der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Asif in der Nacht auf Freitag auf X. »Nun herrscht Krieg, und wir gehen voll in die Offensive.« Gleichzeitig bombardierte die Luftwaffe der asiatischen Atommacht Ziele in der afghanischen Hauptstadt Kabul sowie den Provinzen Kandahar und Paktia. Diesen Vorwurf griff Asif in seiner Kurznachricht von Donnerstag nacht auf, indem er schrieb, dass die Taliban »Afghanistan in eine indische Kolonie verwandelt haben, die Terror exportiert«. Versuche Islamabads, Kabul zum Einlenken gegen die TTE zu bewegen, scheiterten aber, zumal die afghanischen Taliban deren Anwesenheit auf dem eigenen Territorium leugnen.

February 27, 2026 18:35 UTC

Doch noch bevor die zuständigen Richter ihre Prüfarbeit auch nur haben aufnehmen können, setzt das regierungsähnliche Exekutivorgan das Abkommen bereits in Kraft. Der Europäische Rat habe die Kommission zu diesem Schritt »ermutigt«, sagte Ursula von der Leyen am Freitag. Das Parlament in Strasbourg beziehungsweise Brüssel, das die fortschreitende Verlagerung der politischen Souveränität von der staatlichen auf die suprastaatliche Ebene überwachen und mitbestimmen soll, hat solche Befugnisse nie besessen. Die Realisierung der wahren Leitinteressen, nämlich »europäischem« Kapital zollfreie Absatzmärkte zu ermöglichen, besorgt die Apparatur der Europäischen Union verlässlich. Der mehrheitliche Einwand irgendwelcher Parlamentarier ist da nichts als Illusionstheater.

February 27, 2026 18:35 UTC

Stefan Zeitz/IMAGO Wenn der Staat bauen lässt, winken große Summen: Baustelle am Reichstagsgebäude in Berlin unweit des Bundeskanzleramts (25.2.2026)Wann immer die Regierung Gewerkschaften auch nur minimal zu stärken droht, muss die Kapitalistenpresse das Feuer eröffnen. Statt auf »mehr Staatsaufträge für einige Unternehmen« müsse der Staat auf die »Rückkehr zu einer wachstumsfreundlichen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik« setzen, doziert Dietrich Creutzburg. Man »nötige Betriebe mit Haus- und anderen Tarifverträgen, von diesen abzuweichen« und schütze »Gewerkschaften davor, über eine Anpassung bröckelnder Branchentarifverträge an ökonomische Realitäten nachzudenken«, warnt der »Wirtschaftskorrespondent«. Die Ausgebeuteten als Belastung für die Ausbeuter. Von denen zu verlangen, als Nachweise »Lohnabrechnungen, Zahlungsbelege, Arbeitsverträge und Arbeitszeitaufzeichnungen« vorweisen zu können?

February 27, 2026 18:35 UTC

Denn auch die Website der jungen Welt muss aktualisiert werden, außerdem gilt es, täglich einen Brief zu verfassen – an die Abonnentinnen und Abonnenten des Newsletters »links & bündig« nämlich. Der Newsletter ist kostenfrei bestellbar (für einige der verlinkten Artikel benötigt man ein Onlineabo). Etliche Abonnentinnen und Abonnenten nutzen den Newsletter auch dazu, vor der eigentlichen Zeitungslektüre bereits einen schnellen Überblick zu bekommen, um dann zielgerichteter zum Blatt selbst zu greifen. Außerdem ist er bewusst kompakt gehalten, auf eine Auswahl der wichtigsten Artikel beschränkt. Wenn dies schließlich zu einem Abo der jungen Welt selbst führt, freuen wir uns – sind uns aber sicher, dass dieses Angebot auch so eine wichtige Funktion erfüllt.

February 27, 2026 18:33 UTC

Die bisher immer chancenlose Grüne Partei hat mit ihrer Spitzenkandidatin, der Klempnerin Hannah Spencer, sowohl Reform UK als auch Labour mit großer Margin geschlagen. Anstatt eigene gesellschaftspolitische Akzente zu setzen, beschränkte Starmers Partei sich bisher nämlich weitgehend darauf, der rechten Reform UK in Fragen von Einwanderung, Aufrüstung und innerer Sicherheit hinterherzulaufen. Der Wahlsieg der Grünen deutet auf tiefgreifende Verschiebungen von Wählerpräferenzen in Großbritannien hin, die sich in einer neuen Parteistruktur niederschlagen könnten. Damit konnte sich Labour zuletzt mit Unterstützung von nur etwas mehr als 30 Prozent der Stimmen eine komfortable absolute Mehrheit im Parlament sichern. Das führte auch dazu, dass sich bisher Labour und die Konservativen in der Regierung abwechseln konnten, trotz Wählerschwund.

February 27, 2026 18:33 UTC

Den Einmarsch der Bundeswehr in die DDR begleiteten Treuhand, Massenarbeitslosigkeit und der US-»Begrüßungskrieg« gegen den Irak mit deutscher 18-Milliarden-D-Mark-Hilfe. Parteikonferenz der SED zur Schaffung der KVP: »Wir wollen keinen Krieg, und wir werden alles tun, um ihn zu verhindern. Als die USA ihren Krieg in Vietnam ab Mitte der 1960er Jahre zum Völkermord steigerten, wollten nicht wenige DDR-Jugendliche freiwillig dorthin. Entsprechend verhasst waren die bewaffneten Organe der DDR einschließlich der NVA bei den Bonner Unterstützern von Apartheid und faschistischen oder Militärdiktaturen. Im Traditionserlass der Bundeswehr von 2018 heißt es, die NVA »als Institution« begründe »keine Tradition der Bundeswehr«.

February 27, 2026 18:33 UTC