Immer wieder war aus ihren Reihen zu hören: Der Hass in den sozialen Medien ist eine Bedrohung für die Demokratie. Obwohl das eindeutig nur Hass und keine Meinung ist, musste Künast eine jahrelange juristische Auseinandersetzung auf sich nehmen, um dagegen vorzugehen. Statt aber das „Hurensohn“-Video des Grüne-Jugend-Chefs in aller Deutlichkeit zu verurteilen, gab es von der Grünen-Spitze nur einen verspäteten Rüffel und den Hinweis, es sei gut und richtig, dass es Bobga leidtue. Anzeigen wegen „Schwachkopf“Geht es aber gegen die Grünen selbst, dann ist die Partei keineswegs so gelassen wie in diesem Fall. Weniger als die Hälfte der Deutschen ist laut Umfragen der Ansicht, dass man seine politische Meinung frei äußern könne.

January 23, 2026 18:51 UTC

Jugendliche werden einer Studie zufolge immer später sexuell aktiv. Im Jahr 2025 hatten die meisten Befragten ihr erstes Mal mit 19 Jahren, wie die aktuelle Jugendsexualitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) in Köln laut Mitteilung vom Donnerstag ergab. 2019 hatte das Durchschnittsalter noch bei 17 Jahren gelegen. Für die Studie wurden mehr als 5.800 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 25 Jahren befragt. 18 Prozent der 14- bis 17jährigen erlebten demnach 2025 ihren ersten Sex, 2019 waren es noch 28 Prozent gewesen.

January 23, 2026 18:44 UTC

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January 23, 2026 18:36 UTC

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January 23, 2026 18:36 UTC

Unter derselben Handynummer ist aber noch die Titelfigur zu erreichen, die am Tag der Handlung – eingeblendet wird das Datum 29. Onkel und Tante haben außer den eigenen vier Kindern auch Hind Rajab mitgenommen, als sie aus Gaza-Stadt zu fliehen versuchten. Um so verblüffender, aber auch um so bezeichnender erscheint so, dass Regisseurin Kaouther Ben Hania in ihrem siebten Langfilm, zu dem sie wie gewohnt auch das Drehbuch verfasst hat, zu klassischer Spannungsdramaturgie greift. In jedem Fall hat Ben Hania zuletzt in »Olfas Töchter« gewiss einen vielschichtigeren Mix aus Dokumentation und selbstreflexiver Inszenierung ins Bild gesetzt. Allerdings ist es einer arabischen Filmemacherin kaum zu verdenken, wenn sie meint, mit subtileren Mitteln kein Interesse für palästinensische Kriegsopfer bei der westlichen Öffentlichkeit erzielen zu können.

January 23, 2026 18:36 UTC





Bei der Untersuchung ihrer aus dem Atlantischen Ozean geborgenen Startraketen hatte man an den Dichtungsringen durch Frost entstandene Schwachstellen entdeckt. Um jeden PreisDie Schaltkonferenz mit den NASA-Leuten im Kennedy Space Center wurde für eine kurze Bedenkzeit unterbrochen. McAuliffe sollte die erste zivile Person in der Raumfahrt werden. Das Space Shuttle Challenger war neben Columbia, Discovery, Atlantis und Endeavour eine der fünf wiederverwendbaren Raumfähren, die die NASA zwischen 1981 und 2011 einsetzte. Doch erst die Explosion 73 Sekunden nach dem Start war für die Zuschauer wie auch für die NASA-Mitarbeiter sichtbar.

January 23, 2026 18:36 UTC

Selenskijs Aussage in Davos war bescheidener: Man sei sich im Ziel näher gekommen, aber unterzeichnet sei noch nichts. Das kann nicht ernst gemeint gewesen sein, denn was hätte Russland gegenüber der UNO, in der es mit Vetorecht sitzt, von diesem Vasallenverein mit alleinigem Vetorecht Trumps zu erhoffen? Im übrigen: Nichts davon will Selenskij hören: Er verlangt das ganze russische Geld für den Wiederaufbau der Ukraine. Und das in einer Situation, in der Russland auf dem Schlachtfeld im Vorteil ist und daher glaubt, keine politischen Konzessionen nötig zu haben? Zu viele Fragen, um schon auf den Frieden zu hoffen.

January 23, 2026 18:36 UTC

Liesa Johannssen/REUTERS Kanzler Friedrich Merz: Für dieses Jahr 1,5 Prozent Wirtschaftswachstum machbarFriedrich Merz will Investoren nach Deutschland locken. Und weil der Kanzler gerne in der Welt unterwegs ist, am Freitag in Italien, am Donnerstag in Davos, nutzte er die Gelegenheit auch beim World Economic Forum. Also musste der Regierungschef wieder in seine Lieblingsrolle schlüpfen: Merz, der »Reformer«. Und für 2025 kann Merz gerne ein Dankeschön nach Wiesbaden schicken. Und vor allem sind sie es offenkundig leid, von Merz Reformversprechen zu erhalten, denen keine Taten folgen.

January 23, 2026 18:36 UTC

So hatte Friedrich Merz denn bloß ausgesprochen, was solche, die von der Arbeit anderer leben, lieber denken als sagen. Doch Merz weiß, dass drei Wochen auf jeden Fall zuviel sind. Der Vorsitzende der KV Nordrhein, Frank Bergmann, bezeichnete die Debatte über telefonische Krankschreibungen gegenüber der Zeit als »Phantomdiskussion«. Der vergleichsweise hohe Krankenstand lasse sich durch die vergleichsweise niedrige Zahl telefonischer Meldungen gar nicht erklären. Merz verzerre also das Bild.

January 23, 2026 18:36 UTC

Verfolgt und ausgelöscht von der chinesischen Regierung wegen ihrer Religion und weil sie keine Han-Chinesen sind. Xinjiang wird mit umfassenden staatlichen und privaten Investitionen entwickelt, den Menschen dort geht es vergleichsweise gut, sie haben eine Perspektive. Lage stabilisiertEine große Ausstellung in Ürümqi informiert über den uigurischen Terrorismus und Separatismus in der Region und in ganz China. Gegen den islamistischen Terror legte die chinesische Regierung ein massives Repressionsprogramm auf. Offensichtlich hat die chinesische Regierung die Situation in der Autonomen Provinz erfolgreich stabilisiert.

January 23, 2026 18:36 UTC

Solche Zusagen hat Berlin Menschen gegeben, die vor der Machtübernahme der Taliban 2021 als Dienstleister für die Bundeswehr oder andere deutsche Einrichtungen gearbeitet hatten, sogenannte Ortskräfte, oder anderen gefährdeten Personen. Die Aufnahmezusagen entstanden im Rahmen mehrerer deutscher Programme, nachdem die Taliban die NATO-Truppen und ihren verbündeten Präsidenten Ashraf Ghani aus dem Land gejagt und am 15. Die gefährdeten Personen wurden von den Taliban als Kollaborateure westlicher Truppen verfolgt. Davon sind rund zwei Drittel Ortskräfte sowie deren Angehörige und ein Drittel besonders gefährdete Personen wie Künstler, Journalistinnen und Aktivisten. Unterdessen normalisiert die Bundesregierung weiter ihr Verhältnis zu den Taliban und legitimiert dadurch deren brutale Herrschaft.

January 23, 2026 18:36 UTC

Insbesondere die digitale Reichweite der jungen Welt ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Viele von ihnen schätzen unsere Beiträge auf den Plattformen, auf denen – wie auf dem gesamten Medien- und Meinungsmarkt – Kriegshetze und Militarismus dominieren. Auch auf jungewelt.de lesen immer mehr Menschen unsere Berichte und Analysen. Für zehn Euro lesen Aktionsabonnenten zehn Wochen lang auf jungewelt.de und in der App alle jW-Inhalte. zum ermäßigten Sozialpreis von 19,90 Euro oder zum Solipreis von 42,90 Euro) weiterführen möchten.

January 23, 2026 18:36 UTC

Nach dem verheerenden Zugunglück im Süden Spaniens hat eine staatliche Untersuchungskommission in einer ersten Einschätzung den Bruch einer Schiene als mögliche Ursache genannt. Die Kommission Ciaf teilte mit, es seien Kerben an den Laufflächen der Räder des Zuges festgestellt worden. Diese Kerben und die beobachtete Verformung der Schienen deuteten darauf hin, dass eine Schiene bereits gebrochen gewesen sei, bevor der Zug darüberfuhr und entgleiste. Ähnliche Kerben seien auch an den Rädern von drei anderen Zügen gefunden worden, die kurz zuvor auf diesem Streckenabschnitt gefahren sind. Bei dem Unglück starben 45 Menschen und mehr als 120 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

January 23, 2026 18:32 UTC

Rutte zu Grönland: „Es gibt noch viel zu tun“Nato-Generalsekretär Mark Rutte sieht beim politischen Streitthema Grönland noch viel Arbeit vor den beteiligten Parteien. Natürlich würden die USA aber auch ihre Gespräche mit Grönland und Dänemark fortsetzen, wenn es etwa darum gehe, einen Zugang Russlands und Chinas zur Wirtschaft Grönlands zu verhindern. Die Frage, ob der Rahmen für ein mögliches Grönland-Abkommen, den Trump zuvor verkündet hatte, vorsehe, dass die weitgehend autonome Arktisinsel weiterhin zum Hoheitsgebiet Dänemarks gehöre, beantwortete Rutte nicht abschließend. Trump hatte zuvor mitgeteilt, dass basierend auf einem Treffen mit Rutte ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden sei. Rutte hatte Trumps Angaben zu einem Rahmen für ein mögliches Grönland-Abkommen bereits zuvor bestätigt.

January 23, 2026 18:32 UTC

Trump war mit einer Rede wie aus der Gummizelle Star im »Zirkus«, wie Wolfgang Ischinger am Freitag auf mehreren Kanälen sagte. Dem WEF folgte am Donnerstag abend ein Sondergipfel der EU, über den sich faz.net unter der Überschrift »Wie die EU den US-Präsidenten beeindruckt haben will« amüsierte und von einer »wilden Achterbahnfahrt« für die EU in den vergangenen Tagen schrieb. Merz habe vorab erklärt: »Geschlossenheit und Entschlossenheit können etwas bewirken.« Das wurde in Rom, wo er am Freitag war, öffentlich nicht als Witz bezeichnet. Am selben Tag moralisierte Philipp Eppelsheim in der FAZ, was die Grünen sich geleistet hätten, sei »an Verlogenheit kaum zu überbieten«. Und weil’s Spaß macht, sagt Julia Löhr im FAZ-Wirtschaftsteil am selben Tag dasselbe und prophezeit: Das werde die Partei »noch lange verfolgen«.

January 23, 2026 18:31 UTC