Abkommen mit Herkunftsländern: Wie Spanien des Flüchtlingsstroms Herr wird

(Foto: imago/Xinhua)MadridDie Spanier fordern von ihrer Regierung mehr Hilfe für Flüchtlinge: Am Samstag demonstrierten 160. Spanien hat der EU zugesagt, 16.000 Flüchtlinge aus Italien und Griechenland aufzunehmen, bisher sind aber gerade einmal 745 gekommen. Zwar ist das Land mit der niedrigen Quote nicht allein – die Umverteilung innerhalb Europas funktioniert schlecht. Madrid hat sich aber auch nicht gerade bemüht, diesen Prozess zu beschleunigen. Erreicht hat die Regierung das durch eine enge Kooperation mit den afrikanischen Herkunftsländern.

February 20, 2017 15:05 UTC

SPD nimmt mit Martin Schulz Abschied von der Agenda 2010

Arbeitnehmerkonferenz mit Martin Schulz Der Kanzlerkandidat der SPD bei seinem Auftritt in Bielefeld. Alle warten sie hier auf den neuen Partei-Messias, auf die sozialdemokratische Erlösung, auf Kanzlerkandidat Martin Schulz. Der ehemalige Bürgermeister aus Würselen, der EU-Mann Schulz bringt der SPD eine Popularität zurück, an die sie hier nicht mehr gewöhnt sind. 2014 unterzeichneten beide einen Pakt, der Schulz bei der Wiederwahl zum Parlamentspräsidenten EVP-Stimmen sicherte. Der Großverdiener Schulz will sich als Anwalt der kleinen Leute inszenieren, der hart arbeitenden Schicht, der verlorenen Mitte.

February 20, 2017 15:00 UTC

Dax-Umfrage: „Es droht nur ein kleiner Ausverkauf“

(Foto: dpa)FrankfurtWährend die Aktienindizes in den USA immer neue Rekordstände erreichen, ist der Dax in der vergangenen Woche erneut am Ansturm auf die Marke von 12.000 Punkten gescheitert. „Gleich zweimal wurde ich diese Woche von Kunden nach Absicherungsmöglichkeiten auf den Dax befragt. Die Ergebnisse der jüngsten Auswertung im Detail: Nur noch 21 Prozent (minus drei Prozent) erwarten für den Dax in drei Monaten weiter steigende Kurse, 29 Prozent (plus ein Prozent) hingegen gehen von einer Seitwärtsbewegung aus. Anleger wollen ihren Worten auch Taten folgen lassen: 24 Prozent (plus sieben Prozent) wollen in den kommenden zwei Wochen Aktien verkaufen, nur 19 Prozent (plus ein Prozent) wollen zukaufen. Mit 57 Prozent (minus neun Prozent) bleiben die meisten nach wie vor an der Seitenlinie und warten vorerst ab.

February 20, 2017 14:57 UTC

EOS-Manager Frank Hoffmann: Lippenbalsam für die Generation Youtube

Frank Hoffmann Erfolg dank Social Media. (Foto: PR)Fruchtig, quietschbunt, kugelige Form: Der Lippenbalsam EOS ist auf die Generation Youtube zugeschnitten. Von Berlin aus managt Frank Hoffmann die Expansion. Für Hofmann zeigt EOS, wie eine junge Marke über Social Media schnell wachsen kann. Über Blogs und Facebook generierten sie...

February 20, 2017 14:52 UTC

Hauptangeklagte im Exorzismus-Prozess muss 6 Jahre in Haft

Dezember 2015 eine Verwandte in einem Frankfurter Hotelzimmer misshandelt hatten, um sie von vermeintlichen Dämonen zu befreien. Der Vorsitzende Richter der Strafkammer, Ulrich Erlbruch, sagte, der Vorsatz, ihre Verwandte zu töten, könne keinem Angeklagten nachgewiesen werden. Folgen:Doen K., die 45 Jahre alte Kusine des Opfers, wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt. Der 15 Jahre alte Sohn der Getöteten und dessen etwa gleichaltriger Vetter bekamen eineinhalb Jahre auf Bewährung, so wie auch der 22 Jahre alte Sohn (zwei Jahre Freiheitsstrafe) und die damals 19 Jahre alte Tochter der Hauptangeklagten (ein Jahr und neun Monate Jugendstrafe). Immerhin räumten alle ein, P. geschlagen, festgehalten und sich auf Brustkorb, Arme und Beine gesetzt zu haben.

February 20, 2017 14:50 UTC



Insiderbarometer: Bei Topmanagern überwiegt die Vorsicht

(Foto: dpa)FrankfurtDie Firmenlenker zeigen sich von den Entwicklungen an den Märkten zunehmend verunsichert. Sie halten sich mit Transaktionen bei Aktien ihrer Unternehmen nun stärker zurück. Verkäufe sind kaum noch zu beobachten, und auch die Kauforders nehmen deutlich ab. „Die Insider scheinen die aktuelle ökonomische und politische Lage nicht klar genug interpretieren zu können und agieren deshalb eher vorsichtig“, meint Olaf Stotz, Professor an der Frankfurt School of Finance & Management. Vor allem die unvorhersehbaren Handlungen des neuen US-Präsidenten Donald Trump und die anstehenden Wahlen in Europa mit ihren rechtspopulistischen Kandidaten machen Prognosen für die Unternehmenschefs schwieriger.

February 20, 2017 14:42 UTC

Comedy mit Bastian Pastewka: "Pastewka" ist zurück

Für Sat1 gibt es wohl kein Happy End in dieser Geschichte, denn Bastian Pastewka beherrscht das Stilmittel des vergifteten Lobs. Vom klassischen Quotendruck ist Bastian Pastewka mit seinem Team aber nun befreit und genießt das. Man schreibe die neuen Folgen gemeinsam und sei so nicht mehr auf die Geistesblitze einzelner angewiesen“, sagt Pastewka „und die schlechte Nachricht: Ich schreibe mit.“„Wir haben den Eindruck, dass Amazon unbedingt Pastewka wollte." Auch die „Berichte“ von Medienevents würden nun stark zurückgefahren, „wir waren nun schon auf jeder Preisverleihung“, merkt Pastewka an. Schließlich verkündet Christoph Schneider auch stolz, dass die Fortsetzung von „Deutschland'83“, das bei RTL mit übersichtlichen Quoten lief, nun mit „Deutschland `86“ auf Amazon eine Fortsetzung erfährt.

February 20, 2017 14:41 UTC

Wende in Chinas Medienpolitik: Trump darf öffentlich verspottet werden.

Chinas Militärzeitschrift für die Luftfahrt karikierte Trump als großen Jungen, der sich an Kriegspielzeug erfreut. Einen Monat nach Amtsantritt des US-Präsidenten sieht Peking Trump nicht mehr als unberechenbare Gefahr an, die man nicht unnötig provozieren soll. AnzeigeSie sollten Trump nicht mit selbstverfassten Kommentaren oder Karikaturen herausfordern, sondern nur die amtlichen Xinhua-Berichte nachdrucken. Donald Trump geht auf China zu Ein langes Telefonat zwischen Xi Jinping und Donald Trump konnte offenbar die Spannungen zwischen China und den USA lockern. Und die Haltung des neuen US-Präsidenten sei zumindest in einem Bereich von Vorteil für Chinas Führung.

February 20, 2017 14:37 UTC

Bosch Siemens Gas-Herd: BSH ruft Geräte wegen Bauteilfehler zurück

AnzeigeDer Hausgerätehersteller BSH muss wegen möglicher Sicherheitsprobleme bei Gas-Standherden der Marken Bosch und Siemens eine Reparaturaktion starten. Betroffen sind rund 1,5 Millionen Geräte aus dem Produktionszeitraum August 2006 bis September 2011 – davon 19.000 in Deutschland. Anfang Oktober hatte der Branchenführer schon einmal vor möglichen Gasunfällen gewarnt, damals für Geräte aus dem Produktionszeitraum Januar 2009 bis Oktober 2011. Produziert wurden die Gas-Standherde nach Angaben von BSH in der Türkei, wo alleine 1,1 der insgesamt 1,5 Millionen Geräte aus den entsprechenden Chargen verkauft wurden. Die Geräte der vorherigen Warnung wiederum sind dem Unternehmen zufolge überwiegend in den Niederlanden sowie in Belgien und Deutschland in den Verkauf gegangen.

February 20, 2017 14:33 UTC

Wissenschaftler in USA protestieren gegen Donald Trump

US-Wissenschaftler leisten nun Widerstand, vor Gericht und auf der Straße. Hunderte Wissenschaftler auf dem Copley Square in Boston quittieren das mit Jubel. Die Forscher sind entsetzt über die neue Regierung von Präsident Donald Trump, die auf breiter Front wissenschaftsfeindliche Positionen vertritt. Klimaforschung als "weinerlicher Kult"Viele Teilnehmer sind mit bösen Befürchtungen nach Neuengland gereist, was die kommenden vier Jahre unter Trump für Wissenschaftler und Wissenschaft bedeuten mögen. Kelly Fleming von der Gruppe 500 Women Scientists twitterte: "Wissenschaftler sehen sich gezwungen, füreinander und für die Suche nach Wahrheit aufzustehen."

February 20, 2017 14:32 UTC

Mit FAZ.Net ins Esoc: Auf welcher Bahnhöhe fliegt der neue Sentinel-Satellit?

März wird der neue Sentinel 2-B Erdbeobachtungssatellit ins All geschossen. Um 2.49 Uhr in der Frühe soll er an Bord einer Vega-Rakete von Europas Raumfahrtbahnhof in Kourou anheben. März (23 Uhr) bis etwa 6 Uhr am nächsten Morgen dabei sein – wenn Sie bei unserem Quiz richtig antworten und etwas Glück haben. ins Esoc: Auf welcher Bahnhöhe fliegt der neue Sentinel 2-B Erdbeobachtungssatellit?“ – diese Frage müssen Sie richtig beantworten. Aus allen richtigen Einsendungen losen wir die vier Gewinner aus und benachrichtigen sie direkt.

February 20, 2017 14:30 UTC

„Sailing Yacht A“: Größte Segeljacht der Welt in Gibraltar festgesetzt

nd 90 Meter hohe Schiff war auf dem Weg von der Werft nach Spanien, die offizielle Übergabe war für das späte Frühjahr vorgesehenDie größte Segeljacht der Welt, die "Sailing Yacht A" liegt derzeit vor Gibraltar. Das 143 Meter lange uDie größte Segeljacht der Welt, die "Sailing Yacht A" liegt derzeit vor Gibraltar. Das 143 Meter lange u ... nd 90 Meter hohe Schiff war auf dem Weg von der Werft nach Spanien, die offizielle Übergabe war für das späte Frühjahr vorgesehenDie größte Segeljacht der Welt, die "Sailing Yacht A" liegt derzeit vor Gibraltar. Das 143 Meter lange und 90 Meter hohe Schiff war auf dem Weg von der Werft nach Spanien, die offizielle Übergabe war für das späte Frühjahr vorgesehen. Es geht um 15,3 Millionen EuroMedien zufolge gibt es Unstimmigkeiten zwischen Melnitschenko und der Werft German Naval Yards über einen Teil der vereinbarten Zahlung.

February 20, 2017 14:26 UTC

Geheimgespräche mit Journalisten: Regierung will "eigene politische Vorstellungen verwirklichen"

Wird der Beschluss rechtskräftig, muss das Kanzleramt preisgeben, wann, wo, zu welchen Themen und mit welchen Beteiligten die vertraulichen Runden stattgefunden haben. Zudem müsse die Regierung die Möglichkeit behalten, unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu prüfen, „inwieweit bestimmte politische Positionen medial vermittelbar sind“. Aus der Community Transparenz ist eine der wichtigsten Säulen der Demokratie. …schreibt NutzerIn GophiDas Kanzleramt ist der Auffassung, die verlangte teilweise Transparenz hätte "ein sofortiges Ende derartiger Gespräche zur Folge". Hinweis: Der Autor ist zugleich Antragsteller im Verfahren VG 27 L 369.16 vor dem Berliner Verwaltungsgericht, auf dem der erstinstanzliche Beschluss beruht.

February 20, 2017 14:22 UTC

20.02.2017: Uber-Chef verspricht Aufklärung nach Sexismus-Vorwürfen (neues-deutschland.de)

Offenbar, weil es sein erster Verstoß gewesen und er zu wertvoll für die Firma sei, so die offizielle Stellungnahme. Begründung: Es habe für die Frauen keinen Mengenrabatt gegeben, weswegen diese leer ausgingen. Die Personalabteilung habe ihre Beschwerden über Benachteiligungen ignoriert und an einem Punkt sogar erklärt, sie sei das eigentliche Problem. Arianna HuffingtonVorwürfe sexueller Diskriminierung sind nicht neu in der von Männern dominierten Arbeitswelt der Tech-Industrie. Fowler schrieb, während ihres Jahres bei Uber sei der Anteil von Frauen in ihrem Bereich von 25 Prozent auf unter 6 Prozent gesunken.

February 20, 2017 14:15 UTC

Angela Merkel sagt nach Bouteflika-Erkrankung Algerien-Reise ab

„Der Besuch wird zu einem Termin nachgeholt, der passend für beide Seiten ist“, zitierte die algerische Nachrichtenagentur APS eine Mitteilung des algerischen Präsidialamtes. Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte, die algerische Regierung habe kurzfristig um eine Verschiebung gebeten. Merkel wollte am Montagabend nach Algerien reisen und sich dort für eine Eindämmung der Fluchtbewegung einsetzen. Hintergrund ist, dass seit dem EU-Türkei-Migrationsabkommen und der Schließung der Balkan-Route die Hauptroute für nach Europa strebende Afrikaner über das Mittelmeer meist nach Italien führt. Die algerische Regierung gehört zudem zu den wichtigsten regionalen Partnern beim Versuch, das vom Bürgerkrieg zerrissene Libyen zu stabilisieren.

February 20, 2017 14:15 UTC



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