Schweiz: Recep Tayyip Erdogan kontert Mordaufruf mit Hinweis auf Gottes Pläne

„Tötet Erdogan mit seinen eigenen Waffen“: Ein Banner mit dieser Aufschrift hat eine Verbalattacke aus der Türkei ausgelöst. Auf einer Erdogan-kritischen Kundgebung in Bern wurde ein Transparent mit einem Porträt Erdogans sowie einer auf ihn gerichteten Pistole gezeigt. AnzeigeDer türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Schweiz wegen eines umstrittenen Plakats auf einer Demonstration in Bern angegriffen. „Sie haben ein Transparent von mir gemacht, mit einer Waffe, die auf meinen Kopf gerichtet ist. „Niemand hat die Macht, die Lebensdauer wegzunehmen, die Gott für mich vorgesehen hat.“

March 27, 2017 17:47 UTC

Kommentar: Ein Internetmärchen

Autor: Thiemo Heeg, Redakteur in der Wirtschaft. Folgen:Und wann hat ein Onliner jemals die Datengeschwindigkeit erreicht, die er eigentlich mit seinem Breitbandvertrag bezahlt? Keine geringere Institution als die Bundesnetzagentur hat das ein Jahr lang in umfangreichen Messreihen ermitteln lassen. Doch letztlich haben Politiker recht, für die ein solches Vorgehen an der Grenze zum Kundenbetrug steht – und die Bußgelder fordern, wenn Unternehmen nicht liefern. Schließlich steht ein viel höheres Gut als nur das schnelle Internet auf dem Spiel: die Glaubwürdigkeit der deutschen Wirtschaft.

March 27, 2017 17:37 UTC

Streit im Landesverband der AfD in Sachsen

Verglichen mit anderen Landesverbänden der AfD ging es in Sachsen, dem Heimatverband von Frauke Petry, bisher eher ruhig zu. Doch am Anfang stand mal wieder der Fall Jens Maier auf dem Plan. Darüber wollte Petry mit dem Parteitag vor der Wahl der Kandidaten und unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutieren. Petry und mehrere Mitglieder des Landesvorstands sind allerdings weiterhin der Meinung, dass die Sache vor dem Parteischiedsgericht zu klären ist. Es gebe mehrere Punkte in der Rede, die der Landesvorstand nicht verteidigen könne, weil sie der AfD schadeten, sagte sie zu den Delegierten.

March 27, 2017 17:37 UTC

28.03.2017: Die kleine Merkel (neues-deutschland.de)

Es ist Beleg, dass die Politik- und Rechtswissenschaftlerin neben ihrer sachlichen, nüchternen und analytischen Seite auch über viel Humor verfügt. Und das obwohl sie die Merkelsche Flüchtlingspolitik unterstützte und sich gegen die einseitige Schließung der deutschen Grenzen aussprach. Nicht von der Hand zu weisen sind jedoch gewisse Ähnlichkeiten mit der Kanzlerin. Und vor allem jene Coolness, mit der sie Merkel das erste Mal bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD nach der Bundestagswahl 2013 in Berlin aufgefallen sein soll. Während die Männer in den Pausen flügelschlagend über die Flure rannten, habe »AKK« sich einen zweiten Stuhl herangezogen, die Füße draufgepackt und in einem Buch gelesen.

March 27, 2017 17:26 UTC

Kramp-Karrenbauers Wahlsieg im Saarland heißt für Angela Merkel: Arbeiten

Der Triumph im Saarland für die CDU bringt die Kanzlerin aus der Defensive. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den CDU-Sieg im Saarland als „guten Start“ ins Wahljahr bezeichnet. AnzeigeEmotionaler Überschwang ist nicht die Sache von Angela Merkel. Und der Sieg im kleinsten Flächenland der Republik war sehr wichtig für Merkel. Keine Rote-Socken-KampagneVor wenigen Wochen verbat sie sich für ihr Bundesland Kundgebungen, bei denen türkische Regierungsmitglieder Wahlkampf für Erdogans Präsidialreferendum machen.

March 27, 2017 17:15 UTC



28.03.2017: Als die Diplomatie auf vier Pfoten kam (neues-deutschland.de)

Denn ab sofort sollte die Konkurrenz zum symbolischen Stellvertreterkampf werden, der Klös und Dathe wider Willen zu Repräsentanten des jeweiligen politischen Systems machte. Der Journalist Jan Mohnhaupt, der jahrelang für eine Westberliner Lokalzeitung über den Zoo und den Tierpark berichtete, hat das in seinem Buch »Der Zoo der Anderen« nachgeholt. Da wäre etwa der Weißkopfseeadler, den der US-amerikanische Justizminister Robert Kennedy 1962 als Symbol der Freiheit für den Zoo mitbrachte und auf den Namen des damaligen Westberliner Bürgermeisters taufte. Es sollte 22 Jahre dauern, bis Klös die beliebten Tiere auch in seinem Areal unterbringen durfte. Jan Mohnhaupt: Der Zoo der Anderen.

March 27, 2017 17:03 UTC

28.03.2017: Unrechtsstaat (neues-deutschland.de)

Foto: dpa/Sandor UjvariDas Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist eine Bundesbehörde. Seine im ganzen Land verteilten Dependancen sind Außenstellen und keine Landesbehörden. Ohnehin ist das deutsche Asylrecht immer wieder Grundlage für fragwürdige Entscheidungen. Eine Studie der Universität Konstanz kommt nun zu dem Ergebnis, dass die Anerkennungsquoten zwischen den einzelnen Bundesländern teilweise erheblich variieren. Den Charakter eines solchen Staates mache unter anderem aus, so der ehemalige Präsident des Bundesverwaltungsgerichtes, Horst Sendler, dass das Recht »bei Bedarf unkontrolliert beiseitegeschoben« werde.

March 27, 2017 17:03 UTC

Energieversorger Eon geht wieder an den Kapitalmarkt

© dpa, FAZ.NETJohannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender von EonNach der erfolgreichen Kapitalerhöhung will der Energieversorger Eon zum ersten Mal seit 8 Jahren wieder den Anleihemarkt bemühen. „Nach aktueller Planung reden wir dabei über einen Gesamtbetrag von bis zu 3 Milliarden Euro“, sagte der Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Dienstagsausgabe). Trotz hoher Verschuldung und der jüngsten Herabstufung im Rating erwartet er für die Bonds, die voraussichtlich in diesem Jahr begeben würden, ein hohe Interesse. Die gesenkte Benotung der Rating-Agenturen „bedeutet für uns keine wesentlichen zusätzlichen Finanzierungskosten“, sagte der Vorstandschef der F.A.Z. Für neues Wachstum treibe Eon auch das Geschäft mit speziellen Energielösungen für Unternehmen, Kommunen und Privatkunden voran, die den klassischen Vertrieb von Strom und Gas ergänzen sollen.

March 27, 2017 17:03 UTC

"Wir versprechen nichts, was wir nicht halten können"

Und er sagt: "Wir versprechen nichts, was wir nicht halten können." Deshalb fordert die SPD den Rechtsanspruch. Die SPD, sagt Heil, wolle zum einen die Rücklagen des Bundes anzapfen und einen Vorrang für Bildungsinvestitionen festschreiben. Zum anderen werde die SPD Vorschläge machen, wie ihre Ziele in der Bildung über Steuern finanziert werden können. Nur so viel: Geschenke an Wohlhabende, wie sie Herr Schäuble verspreche, werde die SPD nicht mitmachen.

March 27, 2017 16:52 UTC

Die AfD Bayern fängt an, sich selbst zu zerlegen

Die eine ist Bürgermeisterin im oberpfälzischen Städtchen Maxhütte-Haidhof, der andere Landrat von Passau. Egal, wie ihre Karriere dann weiterginge: Die von Seehofer hätten sie in jedem Fall beendet. Sie ist eine Ansammlung von politisch Enttäuschten und Heimatlosen, aber auch von Ehrgeizlingen, die auf eine Karriere hoffen, die ihnen in anderen Parteien verwehrt geblieben ist. Die bayerische AfD holt damit nach, womit andere Landesverbände vor ihr längst begonnen haben: Sie fängt an, sich selbst zu zerlegen. Gerade die CSU sollte die AfD nun offensiver bekämpfen, als sie das bislang getan hat.

March 27, 2017 16:52 UTC

Französische Überseegebiete - Blockade in Guyana

FeedbackAnzeigeAusnahme-Zustand in der Ferne: Die Menschen in der französischen Exklave protestieren gegen Armut und Kriminalität. Vor dem Hintergrund eines Generalstreiks will Paris bis Ende der Woche eine Ministerdelegation ins Überseedépartement Französisch-Guyana schicken. Das in Südamerika gelegene französische Gebiet befinde sich in einer "bedeutenden sozialen Krise", sagte Regierungschef Bernard Cazeneuve in Paris. Seit Tagen protestieren Menschen gegen wirtschaftliche Probleme und Kriminalität sowie für eine bessere Gesundheitsversorgung. Die Fluggesellschaft Air France hatte ihre Flüge von Paris in die Département-Hauptstadt Cayenne am Wochenende für Sonntag und Montag abgesagt.

March 27, 2017 16:52 UTC

Afrika - Die Wende muss von innen kommen

Förderung einheimischer Kleinunternehmen, Mikrofinanz, Berufsausbildung durch das duale System: Das ist nun wirklich nichts Neues für die GIZ-Experten. Es stimmt ja auch nicht, dass der Großteil der deutschen Entwicklungshilfe vornehmlich direkt in die Taschen der korrupten Eliten geflossen ist. Eva Dick, DüsseldorfMigration ist EntwicklungshilfeWinfried Pinger fordert eine "radikale Wende für Afrika", um die "Massenflucht" von dort zu verhindern. Die "Eliten"/Regierungen in den meisten afrikanischen Ländern sorgen mehr für sich als für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung ihrer Länder. Deshalb gibt es leider keinen Lichtblick für Afrika, der Exodus wird verstärkt anhalten.

March 27, 2017 16:52 UTC

Zeitschriften - Neu in London

Bei der Expansion geht es um mehr als nur um die Pflege der transatlantischen Beziehungen. Einen Brexit und einen Donald Trump später sorgt man sich beim Atlantic nicht mehr nur um Amerika, sondern auch um Europa und die transatlantischen Beziehungen. Darum werden die Fallows von Juni an eine Außenstelle des Magazins in London aufbauen. Damit folgt der Atlantic dem Weg der New York Times und der Washington Post, die schon seit Längerem versuchen, mit Lesern außerhalb der USA ihre Reichweite zu erhöhen. Auch wenn die Expansion für Atlantic einen wichtigen Schritt bedeutet, war die Entscheidung für das Ehepaar Fallows offenbar leicht getroffen.

March 27, 2017 16:52 UTC

Schauspieler Jörg Schüttauf kann mehr als Tatort

Er ist der, der alles kannUnd doch ist es beinahe fahrlässig, Jörg Schüttauf auf seine Augen zu reduzieren. Es trifft alles zu, aber wenn man ihn in eine Schublade stecken wollte, dann in die: der, der alles kann. Weber lebt für den Sozialismus, glaubt an den Sozialismus und gerät erst in Zweifel, als er die zerstörerische Kraft des Systems erkennt. Er schafft es, ihn einerseits so stereotyp anzulegen, dass er als das Rädchen im System erkennbar ist, andererseits spielt er ihn so vielschichtig, dass er als Figur interessant wird. Der Vater arbeitete als Maschinist und Kesselwärter, die Mutter als Krankenschwester in der Frauenklinik.

March 27, 2017 16:41 UTC

Kein kostenloses Ticket für alle

Und das umsonst, das heißt: auf Kosten der EU? Ihr Ziel: Mobilität fördern, Stereotypen abbauen und nicht zuletzt Begeisterung wecken für die europäische Zusammenarbeit. Ausgewählt werden die Teilnehmer von den "nationalen Koordinierungsstellen" einer Plattform namens eTwinning, die Besuche zwischen Schulen fördert. Kriterien sind die Qualität eines eingereichten Projekts, der "Umfang der sozialen Inklusion" und die Frage, ob eine Klasse bereits eine Auslandsreise unternommen hat. Zwischen 1,2 und 1,6 Milliarden Euro würde das "Interrail für alle" nach Berechnungen der Kommission jährlich kosten.

March 27, 2017 16:41 UTC




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